01. September 2017

Thermische Grundwassernutzung für den Industrieneubau der Stadler Rail in St. Margrethen?

Auf dem HIAG-Areal in St. Margrethen plant die Stadler Altenrhein AG auf einer Fläche von rund 60‘000 m2 neue Produktionshallen für die Fertigung von modernsten Zügen sowie Verwaltungstrakte.


Da die bisherigen geologisch-hydrogeologischen Untersuchungen auf dem Areal darauf schliessen lassen, dass im Untergrund erhebliche Grundwassermengen zirkulieren, überlegt sich die Bauherrschaft, die thermische Energieversorgung allenfalls mittels Grundwasser zur Verfügung zu stellen. Dafür wären rund 2‘300 l/min an Grundwasser notwendig, welches zum Kühlen und zum Beheizen der Gebäude dienen würde.

In diesem Zusammenhang werden zurzeit Probebrunnen gebohrt, in welchen in der Folge Pumpversuche durchgeführt werden sollen. Diese sollen zeigen, ob die geforderten Grundwassermengen langfristig dem Untergrund entzogen werden können und inwiefern spezielle Massnahmen bezüglich des Grundwasserchemismus‘ vorzusehen sind.

Nachfolgend finden sich ein paar Aufnahmen der Brunnenarbeiten.